Von XiongKong (Sansia) nach WuLai

15Stop – bitte das Update unten lesen! Tagestour (ca. 20km, 6h Gehzeit bei knappen Pausen) durch einen wunderschönen Urwald, vom Bärloch nach in den Krähenwinkel (wörtlich: XiongKong: Bärenhöhle, WuLai: Krähen kommen). Zum Teil sehr anstrengende Steigungen und steile Gefälle über Geröll (und das mitten im Wald!). Alles in Allem mittelschwer.

Ich bin um 5 Uhr morgens aufgestanden und hab den ersten Bus (5.40) nach Taipei genomemen. Um 7:30 war Treffpunkt mit den Taipei Hikers an der MRT-Station in YongNing (eine Endstation der blauen „BanNan“ Linie). Weiter gings mit dem Bus nach SanSia und von dort nach XiongKong zum Trailhead auf ca. 320 hm. (In XiongKong sind auch Start und Ziel der Tour auf den KaBaoShan, die ich Ende Januar mit Kurt und Joe gemacht habe und über die ich eigentlich auch mal hier berichten könnte).

Zunächst gings auf der Straße zum Trailhead, dann eher gemächlich durch den Wald (mit viel Unterholz und Grünzeug entlang des Weges) bergan und ab und zu querten wir einen Bach. Wir begrüßten eine kleine grüne Schlange im Gebüsch am Wegesrand (ob es eine ziemlich giftige Bambusviper war, konnten und mußten wir nicht ergründen, es gibt hier zwei oder 3 Arten, die klein und grün sind, nicht alle davon sind giftig). Der Aufstieg zu einem Joch auf 720 hm war zuletzt ziemlich steil und anstrengend. Nach einer kurzen Rast ging es auch gleich wieder 15min ziemlich steil bergab auf der anderen Seite, loses Geröll auf dem Weg.

Weiter führte uns der Weg nun eher flach zum JiaJiuLiao-Bach und dann oberhalb davon den Bach entlang zur Straße, die Taipei und WuLai verbindet. Mit dem Bus fuhren wir dann nach HsinTien, wo 4 von uns (die Organisatoren Colton und Carl, sowie Cindy und ich, die anderen waren zu fertig bzw. hatten keine Zeit oder Lust) noch ein leckeres taiwanesisches Abendessen (ReChao: Bambus, gegrilltes Bergschwein mit Limettensaft, frittierte Tintefischmäuler im Ausbackteig, Shrimps mit Ananas in süßer Mayonnaise, Reis, Gemüse, TaiwanBeer) diese wunderschöne Tour ausklingen ließen.

 

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Ein kleines Filmchen gibts jetzt auch:

Edit (31. 7. 2016):

Warnung! Die Taifune im letzten Jahr haben den Weg auf der WuLai-Seite zT völlig zerstört und den JiaJiuLiau-Fluß komplett umgekrempelt, er ist nicht wiederzuerkennen, mehrere meterhohe Wasserfälle sind einfach verschwunden. Es gibt kaum Wegmarkierungen, der Pfad ist, sofern überhaupt vorhanden, oft sehr zugewachsen. Die Wegfindung ist überaus schwierig, auch für Leute, die den Trail mehr als 10 mal gelaufen sind und eigentlich kannten. Für die Tour haben Kurt und ich am letzten Wochende 12h gebraucht. Sie war extrem anstrengend, ich habe ca. 6 Liter Wasser getrunken (Wasserfilter mitnehmen!)

Vor ein paar Monaten mußte eine Wandergruppe im Wald zwangsübernachten und von Rettungskräften (die mühsam von einem Kommando alarmiert werden mußten, kein Handyempfang!) rausgeleitet werden, weil sie nicht mehr weiterkamen.

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