Indonesien, Episode 1: Gunung Bromo

023Die Taipei Hikers in der Ferne! Eine Woche Indonesien stand auf dem Gewaltprogramm: 3 Inseln (Java, Bali und Lombok), 3 Vulkane (Bromo, Ijen und Rinjani), Kultur in Ubud (Bali), jede Menge leckeres Essen plus ein wenig Schlaf. Von TPE (Taipei / TaoYuan International Airport) nach Surabaya, zurück von Lombok über KL.

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Unser  Flug nach Surabaya wurde um einen halben Tag vorgezogen, weil dort die Landebahn gewartet werden sollte, so haben wir einen ganzen Tag gewonnen, nicht jedoch ohne Strapazen:  Abflug war Samstag in aller Herrgottsfrühe um 0:30 Uhr von TaoYuan, um 5 Uhr morgens sind wir dann in Surabaya gelandet. Unsere indonesischen Freunde Neena und Hasan hatten einen Großteil der Organisation übernommen und erwarteten uns schon. Schnurstracks mit dem gecharterten Kleinbus zum Gunung Bromo (2329m). Die letzten Kilometer legten wir mit Jeeps zurück und stapften dann zu Fuß rauf auf den Hügel, zuletzt über mit Asche bedeckte Stufen zum Kraterrand. Der Krater ist eine Pilgerstätte, die Menschen opfern dem Vulkan zu bestimmten Gelegenheiten Blumen und Kleintiere.

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Banged up on A Li Bang – 阿里磅

Schon wieder ein richtiges Abenteuer. Und das direkt vor den Toren Taipeis: Rivertracing und etwas unfreiwilliges Bushwhacking – in 3h rauf, in 6h runter. Letzteres natürlich im Finstern.

017. November. Kaiserwetter, fast 30°C. Das Taxi bringt uns von JinShan (金山, Goldberg) zur ZhuLi Er Jiao (竹里二橋), der 2. Bambusdorfbrücke. Wir rödeln wieder auf: Neoprenanzug, Kletterausrüstung, Helm und die berüchtigten Filzlatschen. Den A Li Bang Xi wollen wir hinauf zu einem der höchsten Wasserfälle Taiwans. 3 Stunden Blockkletterei und 400 hm Aufstieg im Flußbett folgen. Weiterlesen

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MaSuXi – CanYoNing im YangMingShan!

sVIDEO1382_0000052370Skillz required! Wer nicht wußte, wie man mit AbseilAchter & Co. umgeht, durfte nicht mit. Am Start (ShiLin MRT Station), mit 1h Halloween(&Booze)-bedingter Verspätung: Vier Wahnsinnige und absolut angefressene Taipei Hikers, darunter ein Halb(?)Affe(!) Die ideale Teamstärke. Auch, weil man gut in ein Taxi oder Hitch-Hike Auto reinpaßt. Dazu: Ein wilder Gebirgsbach mit viel Wasser im Urwald vor der Stadt → ein anstrengender und großartiger Sonntag!

EDIT: Der Muskelkater kam später. Aua.

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Hardcore (?) Rivertracing (!) am SanKuan Fluß zu den heißen Quellen von SiLing

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Wegmarkierung im Wald: Von dort (SiLeng) sind wir hergekommen.

三光溪溯溪 und 四稜温泉. Der letzte Sonntag war schon wieder ein Abenteuersonntag! Ein Rivertrace der „Klasse 3“ (was das auch immer heißen mag) erwartete uns! Das ist angeblich so das Härteste, was einem kommerzielle Anbieter zumuten würden/dürften, alles darüber läuft dann schon unter dem Thema „Expedition“. Die heißen Quellen von SiLing (ohne den Rivertrace) haben es sogar in den Lonely Planet geschafft. Wir haben das hier natürlich wieder auf eigene Faust unternommen, schließlich sind wir die „Taipei Hikers“!!

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Rivertracing in verdünnter Schwefelsäure

001Den Shang Huang Xi rauf, auf chinesisch 上磺溪. Man gönnt sich ja sonst nichts…
Der Shang Huang Xi hat ziemlich sauer und metallisch geschmeckt und auch etwas in den Augen gebrannt, vor allem wenn so ein Blödmann wie ich seine Augen unter Wasser aufmacht.

In eine meiner ZipLock Plastiktüten (in denen man normalerweise zB sein Geld, Handy etc. beim Rivertracen vor verdünnter Schwefelsäure – oder auch manchmal einfach nur dem Wasser – schützt) hatte sich etwas Flußwasser verirrt. Zuhause habe ich das dann mal gleich mit meinem pH-Meter vermessen. Ergbnis: pH4, also schon ordentlich sauer. Fast wie Salatsoße!

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Besuch auf dem Planeten Pratan

weather_forecast_cwbDas Wetteramt hatte mal wieder vorsichtshalber generelles Höllenwetter angekündigt, wir sind trotzdem losgezogen und hatten Glück: Der Regen kam vor allem woanders runter, zum Rivertracen war das Wasser genau richtig. Unser Ziel war das „GoldenGrotto“, alle wollten hin, nachdem ich kürzlich mal davon erzählt hatte.

Das GoldenGrotto ist ein Seitental des Pratan South River. Pratan liegt auf halbem Weg zwischen der Taroko-Schlucht und HuaLian, im Osten Taiwans.

Am Samstag nachmittag sind wir mit dem Zug von TaiPei nach XinSheng gefahren, der Bahnstation für die Taroko-Schlucht. Weiter gings mit dem Taxibus nach Pratan (das ist Truku, auf Chinesisch heißt der Ort 三棧, SanJhan). Dort hatten wir einen Homestay reserviert und auf uns wartete schon das Grillpaket fürs Abendessen. Es hat dann auch erst mal ordentlich geregnet, vor allem die Nacht über, und das auf das Blechvordach plätschernde Wasser hat einen Höllenlärm veranstaltet.

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Auch Götter leben hier gefährlich!

 Arbeitstitel: Sicher über die Straße in Taiwan!

In LinKou war heute schon wieder mal die Hölle der Bär los! Die Bewohner des Tempels vom Lustwaldgarten (樂林園) waren den Nachmittag über im erweiterten Dorf unterwegs und haben ihre Freunde in den anderen Tempeln besucht. Gegen Abend sind sie dann an unserem HighRise vorbeigekommen, das Spektakel hat sich von Weiten schon mit Musik und Feuerwerk angekündigt.

Also hab ich mir das Dummfon und den Akkupack geschnappt, bin in einen Satz alter Klamotten gehüpft und losgezogen. Es war mal wieder pyrotechnischer Wahnsinn, was da abging, denn mit Verkehrsampeln bringt man Götter und ihr Gefolge nicht sicher über die Straße (vor allem in LinKou nicht)! Wir haben hier einige – auch für Menschen ziemlich gefährliche – Kreuzungen und der gigantischen Mengen Kracher zufolge, die da abgebrannt wurden um böse Geister zu verscheuchen, sind diese Straßenübergänge auch den geistlicheren Wesen hier alles andere als geheuer.

Die Parade ist auf ihrem Rückweg auf der alten Straße durch den Ortskern gezogen, hin zum Tempel, der an ihrem Ende liegt. Da, wo der Bus rechts abbiegt und die Landstraße den Berg runter nach Taipei City fährt.

Es war ein Riesenspektakel, davon wird Euch das Filmchen sicher überzeugen! (Lautsprecher oder die Stereoanlage einstöpseln bitte nicht vergessen, aber sicherheitshalber nicht zu laut aufdrehen!) [1]

1) die unscharfen Passagen bitte ich zu tolerieren! Ich finde es überaus bemerkenswert, wie gut man mit einem Smartphone spontan solche Ereignisse dokumentieren kann (das kann sogar meine 18MegaPixel-Kamera nicht so gut, trotz Videomodus und Mikrofon). Diese Abschnitte rauszuschneiden hätte der Dramaturgie sicher geschadet. Also: Bitte den gehirninternen Schärfungsalgoritmus aktivieren!

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